Donnerstag, 27. Dezember 2012

Annette Eickert - Pech und Schwefel



Klappentext:

"Das Chaos herrscht in den Straßen von Mayonta. In einer einzigen Nacht verlieren die Zwillingsbrüder des Hohepriester Ronor und Nomarac ihre Eltern, ihr Zuhause und ihre Identität.
Von diesem Moment müssen sie sich verängstigt, hungrig und alleine durchs Leben schlagen. Dabei landen beide mitten in einen Sumpf aus Feindschaft und Machenschaften. Aber eine gute Seele – die Prostituierte Liehshy – kennt ihr Geheimnis und hilft ihnen ihr neues Leben zu akzeptieren. Doch nach Jahren lauert die Gefahr immer noch im Verborgenen, bis sie ihre Maske fallen lässt und die Zwillinge auf eine harte Probe stellt. Sie lernen was wahre Freundschaft, Liebe und Mut wirklich bedeuten."


Als ich hörte, dass die Autorin der Ynsanter - Reihe plante mit "Pech und Schwefel" ein weiteres Stück ihrer fantastischen Welt um Zevenaar preis zu geben, war ich schon sehr auf das Ergebnis ihrer Bemühungen gespannt.
Ich wartete entsprechend sehnsüchtig auf das Erscheinen des Buches und als ich es endlich in meinen Händen hielt, freute ich mich besonders, als ich erkannte, dass es von zweien meiner liebsten Charaktere handelt.
Die Zwillinge Normarac und Ronor offenbaren nun endlich einen großen Teil ihrer Vergangenheit und zeigen sich dem Leser in neuer, teilweise sehr verletzlicher Weise.
Dennoch lässt auch dieses Buch noch viele Fragen offen, die mich bereits seid dem ersten Teil von Ynsanter verfolgen. Wie kam es nur, dass die Beiden in die Dienste von Nezzir und ähnlichen Gestalten gerieten, und was geschah mit ihnen nach ihrer Zeit im Turm? Ich hoffe nur, die Autorin wird diese Fragen und noch mehr in einem ihrer nächsten Bücher erläutern.
Wie die vorhergehenden Teile, ist auch dieser in einer sehr flüssigen und bildhaften Schreibweise gestaltet, die es dem Leser ermöglicht, regelrecht durch de Geschichte zu fliegen und mit den Protagonisten mitzufiebern.

Wer also gerne in die Welt des Fantasy eintaucht und sich in wunderlichen und interessanten Welten Zuhause fühlt, kommt an diesem Buch nicht vorbei, und wird seine wahre Freude daran haben. Auch neue Leser, die nicht mit der Autorin vertraut sind, können dieses Buch als Einstieg nutzen, da es als unabhängige zur großen Saga betrachtet werden kann.

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Saga vom Dunkelelfen


Hallo Ihr Lieben dort draußen,






ich habe heute mal wieder etwas Feines für die Ohren. Sicher kennen einige von Euch bereits den begnadeten Autoren R.A.Salvatore, der sich mit seiner "Saga vom Dunkelelfen" einen Namen gemacht hat. Auf Youtube bin ich nun auf die Hörspiele dieser faszinierenden Buchreihe gestoßen, die von "Lausch-Fantastische Hörspiele" herausgebracht worden sind. Einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommt Ihr in dem folgenden Video.


Viel Spaß damit,
Euer Bücherwürmchen

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Ralf Isau - Die Bibliothek des Thaddäus Tillmann Trutz



Klappentext: Ohne den Buchhändler Karl Konrad Koreander wäre Phantasien verloren gewesen. Er war es, der dem jungen Bastian die "Unendliche Geschichte" gab und damit das Tor in das phantastische Reich öffnete. Jeder kennt diese Geschichte. Aber wie kam das Buch ursprünglich in das Antiquariat - und welche Abenteuer hat der junge Koreander selbst in Phantasien erlebt?


Wie versprochen habe ich mich einem weiteren Meisterwerk des bekannten Kinder - und Jugendbuchautoren Ralf Isau gewidtmet. Ich muss sagen, das dies Buch vollkommen meinen Erwartungen entsprochen hat.

Jenem, dem die von Michael Ende erschaffene Welt Phantasien ein Begriff ist, der wird sich sicherlich genauso gerne, wie ich, an seinen Buchhändler Karl Konrad Koreander erinnern. Ralf Isau hat diese Figur genommen, und sich eine spannende Vergangenheit einfallen lassen, die erklären könnte, wie aus dem jungen und enorm unsicheren Mann vom Beginn seiner Geschichte, jener selbstsichere Bibliothekar von M.Ende werden konnte.

Alte Traditionen, verschwundene Vorgesetzte oder auch seltsame Zeitverläufe sind nur einige wenige Probleme, die im Laufe des Buches überwunden werden wollte.

Als Fazit kann ich nach dem Lesen nur feststellen, dass diese Geschichte in die Fußstapfen von Michael Ende tritt und überaus Empfehlenswert ist.


Sonntag, 16. Dezember 2012

Michael Peinkofer - Die Zauberer

Umschlagtext: Der große Krieg hat den Kontinent Erdwelt nahezu vernichtet. Inzwischen herrschen Elfenkönige gemeinsam mit dem Hohen Rat der Zauberer über das Land. Ihre Aufgabe ist es, den Frieden zu wahren. Doch finstere Verschwörer streben nach der Macht. In diesen ungewissen Zeiten ruht die Hoffnung aller ausgerechnet auf drei jungen Novizen: der verführerischen Elfin Alannah, dem ergeizigen Elf Aldur und dem undurchsichtigen Menschen Granock. Ihre Ausbildung zum Zauberer hat gerade erst begonnen. Der Krieg aber steht unmittelbar bevor ...

Der Leser begleitet in dieser Geschichte den Menschen Granock auf seinen ersten Schritten, um ein großer Zauberer zu werden. Die Verwandlung von dem mistrauischen Kleinganoven, welcher seine magische Kraft nutzte, um sich als "Blitzdieb" einen Namen zu machen, hin zu einem, seinen Meister verehrenden Novizen, fällt ihm jedoch alles andere als leicht. Mehrere größere und kleinere Schwierigkeiten stellen sich ihm dabei in den Weg, allen voran der ergeizige Elf Aldur, welcher es als unter seiner Würde ansieht die heiligen Hallen Shakaras mit ihm zu teilen.
Dennoch müssen es diese beiden schaffen, sich mit Hilfe ihrer Meister und der Novizin Alannah, zusammen zu raufen. Einen schwierige Reise, in unerforschte Gefilde, auf den Spuren des uralten Bösen, fordert alles von ihnen und führt sie an die Grenzen ihrer Kräfte. Sie müssen erkennen, dass sie nur gemeinsam eine Chance haben, um dies zu überstehen, und die Welt vor dem Übel zu retten zu können.

Mit diesem Buch hat Michael Peinkofer einen spannenden Auftakt zu einer weiteren viel versprechenden Fantasy - Reihe geschaffen. Die bildhafte Darstellung von Personen und Orten lässt den Leser durch die Geschichte fliegen, und mitfiebern. Jeder, der sich für Highfantasy interessiert, wird daher seine wahre Freude an ihr haben.

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Eoin Colfer - Artemis Fowl

Artemis Fowl 5 – Die verlorene Kolonie

Vor zehn Jahrtausenden bekämpfte die Menschheit das magische Volk und sie besiegten sie in einer großen Schlacht und so waren sie gezwungen unterirdisch weiterzuleben. Nur die 8. Familie der magischen Wesen blieb unbesiegt: Die Dämonen. Aber jetzt hat ein Dämon die Geheimnisse des Erdvolks entdeckt und sollten die Menschen von den magischen Wesen erfahren, wäre das Erdvolk in großer Gefahr! Nur eine Person kann dieses Desaster verhindern: das kriminelle Genie Artemis Fowl.

Der irischstämmige Autor Eoin Colfer hat mit seiner Buchereihe über den hochinteligenten Artemis Fowl ein wahres Meisterwerk geschaffen. Der Witz und Sarkasmus des alles andere als typischen Teenagers fesselt den Leser von der ersten Minute. Mich, als bekennender Harry Potter Fan, erinnert er immer wieder an J.K. Rowlings Draco Malfoy. Wenn ihr also am Absonderlichen interessiert seid, dann kann ich euch diesen jungen Mann nur wärmstens empfehlen.


Samstag, 1. Dezember 2012

Sergej Lukianenko - Wächter der Nacht




Umschlagtext:
Sergej Lukianenko entführt den Leser mitten in Moskau zu Vampiren, Gestaltwandlern, Hexen und Magiern. Er zeigt uns die Welt der „Anderen“, wo sich die Mächte des Lichts und die Mächte der Finsternis in einem unversöhnlichen Zwist gegenüber stehen, und nur durch einen mehr als wackeligen Waffenstillstand an der gegenseitigen Vernichtung verhindert werden. So haben sich zwei Organisationen heraus gebildet, „die Wächter des Tages“ und „die Wächter der Nacht“, denen es auferlegt wurde das sensible Gleichgewicht der Mächte zu waren, denn sollte es einmal aus den Fugen geraten, wird die Welt mit ihm untergehen …


Bereits vor einiger Zeit habe ich mich an eine, wie ich finde sehr interessante Buchreihe gewagt. Sergej Lukianenko , der erfolgreichste russische Sience-Fiction- und Fantasy-Autor der Gegenwart, hat mit der Wächter-Reihe, welche insgesamt vier Bücher umfasst, eine großartige Welt inmitten des heutigen russlands erschaffen. Horror und Fantasy treffen auf normale Altagssituationen, was dieses Buch für mich so fesselnd machte.


Ich kann euch dieses Buch, und auch seine Nachfolger nur wärmstens ans Herz legen. Durch die flüssige Erzählweise, fliegt man regelrecht durch das Buch, es ist somit auch für jene Leser geeignet, die sonst vor großen Werken zurück schrecken.