Donnerstag, 24. Januar 2013

Michael Scott - Der unsterbliche Alchemyst

Blick ins Buch
Umschlagtext: "Ich bin eine Legende. Der Tod hat keine Herrschaft über mich, Krankheit kann mich nicht anfechten. Im Jahre des Herrn 1330 wurde ich geboren, vor mehr als sechshundert -undsiebzig Jahren. Ich war so vieles im Laufe der Zeit. Doch zuallererst war ich Alchemyst. Ich war DER Alchemyst. Ich bin der unsterbliche Nicholas Flamel."

Als die Zwillinge Josh und Sophie auf Nicholas Flamel stoßen, geraten sie in einen uralten Kampf mächtiger Wesen, der alles bedroht, was ihnen lieb ist, und der sie begreifen lässt, dass manche Legenden vor allem eines sind: wahr.


Bereits vor einiger Zeit habe ich mich von dem schillernden Buchcover dazu verleiten lassen in die von Michel Scott geschaffene Welt des Nicholas Flamel einzutauchen. Vielen Fantasylesern ist diese Figur sicherlich aus "Harry Potter und der Stein des Weisen" bereits ein Begriff, doch Scott verleiht ihr zu neuem Ruhm und Leben. Aus der Sicht der Zwillinge Josh und Sophie erfahren wir, dass eine Menge mehr hinter einer kleinen Buchhandlung stecken kann, als man auf den ersten Blick vermutet und tauchen in eine magische Welt, die direkt neben der unseren bereits seid Jahrtausenden existiert. Dabei laufen dem Leser uralte Götter, die nicht nur Gutes im Schilde führen, über den Weg. Immer auf der Suche nach der bezaubernden Perenelle Flamel, Ehefrau des berühmten Alchemysten und Zauberin, und einem mehr als mächtigen Buch, das die Welt in den Abgrund stürzen könnte. Beides befindet sich in den Händen von bösartigen Gestalten, die die Macht zu missbrauchen trachten, um die Menschheit in das Joch der Sklaverei zu treiben.

Spannend geschrieben, lässt sich dieses Buch nicht eher aus der Hand legen, bis auch die letzte Seite verschlungen ist. Wer dazu noch ein geringes Maß an geschichtlichem Wissen besitzt, wird viele alte Bekannte neu entdecken und manches aus einem anderen Blickwinkel sehen.




  

Montag, 7. Januar 2013

Das Erbe der Macht von Christopher Paolini



Klappentext: Nachdem Eragon und seine Kampfgefährten das Grauen der Schlacht um Belatona hinter sich gelassen haben, stoßen sie auf den Dauthdaert „Niernen“, einen Todesspeer, der im alten Kampf der Elfen gefertigt wurde, um die Drachen zu bezwingen. Mit dieser neuen Waffe und ihren neuen Verbündeten, einer Armee von Wehrkatzen, schöpfen die Varden neue Hoffnung auf den Sieg.
Roran, Eragons Cousin, wird von Nasuada, der Anführerin der Varden, nach Aroughs geschickt um die Stadt so schnell wie möglich einzunehmen, damit die Varden nicht an zwei Fronten Kämpfen müssen.
Später macht sich Eragon auf, um dem Rat der Wehrkatze Solebum zu folgen und nach dem Felsen von Kuthian zu suchen und Zugang zum Verlies der Seelen zu erhalten, da er sich nicht sicher ist, Galbatorix bezwingen zu können, zumal er zuvor noch seinen Halbbruder Murtagh und seinem Drachen Dorn überwinden muss. Zusammen mit Saphira und Glaedr zieht er los, das Rätsel um diesen geheimnisumwitterten Ort zu lösen.
In der Zwischenzeit ziehen die Varden weiter Richtung Urû'baen um sich dort wieder mit Eragon zu vereinen und dem letzten Kampf ins Auge zu blicken.

Da ich auch die ersten Bände dieser spannenden Saga gelesen hatte, war ich naturgemäß sehr an ihrem großen Finale interessiert.
Alles in Allem kann ich nur sagen, dass Christopher Paolini mit diesem Buch ein gelungener Abschluss seiner Saga aus der Feder geflossen ist, die es wert ist gelesen zu werden, und ältere, wie auch jüngere Leser anspricht.

Christopher Paolini setzt in seinem faszinierenden Stil an spannender Stelle an und führt die Geschichte lückenlos weiter. Sofort nach den ersten Sätzen war ich wieder mitten im Geschehen und fieberte mit meinen liebgewonnenen Helden mit. Der Autor schafft es mit diesem Abschluss scheinbar mühelos bis dato offen gebliebene Fragen zu beantworten und den Charakterbogen der liebevoll gestalteten Darsteller weiter zu spannen und zu entwickeln. Interessant fand ich dabei besonders die immer wieder kehrende Frage der brüderlichen Beziehung zwischen Eragon und Murtagh, welche auch in Bezug auf Roran eine gewisse Rolle spielt.
So manches im Geschehen kam für mich mehr als unerwartet und führte zu einem kontinuierlichen Anstieg der Spannung, welche sich erst im abschließenden finalen Kampf zu lösen vermochte. Die Darstellung dieses alles entscheidenden Konfliktes, das Zusammentreffen der großen Kontrahenten,
geschah in einer Art und Weise, die nicht voraus zu erahnen war, und die einmal mehr ein Beispiel für die vielen Wendungen ist, die der Autor seine Geschichte nehmen lässt.